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Kategorien-Archiv: Lager

Alternative Lösungsansätze für die Lagerabstimmung – Anhang

01 Donnerstag Okt 2015

Posted by Ludwig Reinhard in Hauptbuch, Lager

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Schlagwörter

Dynamics AX, Lagerabstimmung

In diesem „Anhang“ zum vorherigen Blogbeitrag möchte ich Ihnen anhand eines Beispiels aufzeigen, wie mithilfe des Finanzdimensionsansatzes eine Abstimmung zwischen den Lager- und Fibu-Werten erreicht werden kann.

Die nachfolgenden Ausführungen werden anhand von Buchungen des folgenden Fertigungsartikels „L6300“ dargestellt. Der Fertigungsartikel besteht selbst aus einem Bauteil („L6301“) sowie einem Fremdfertigungsdienstleistungsartikel („L6302“). Die Mengen und Preise der verschiedenen Elemente der Stückliste des Fertigungsartikels können dem folgenden Screenshot entnommen werden.
DE_32_0190

 

Produktionsschritt 1: Lagerregulierung Artikel L6301
Um den Fertigartikel produzieren zu können wird zunächst eine Zubuchung des Bauteils „L6301“ über ein Lagerregulierungsjournal vorgenommen. Diese Buchung generierte den folgenden Sachkontobuchungsbeleg:
DE_32_0195
Der Buchungsbeleg im vorstehenden Screenshot zeigt den Bestandszugang in Höhe von 40 EUR auf dem Sachkonto 140120 auf, der gegen das Gewinn- und Verlust (GuV) Konto 510504 gebucht wurde. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass die Buchung mit der Artikelfinanzdimension „L6301“ gebucht wurde.

 

Produktionsschritt 2: Produktionsstart
Nachdem über die vorherige Zubuchung sichergestellt wurde dass ausreichend Bauteile vorhanden sind, wird im nächsten Schritt die Produktion gestartet. Dieser Produktionsschritt generierte die folgenden Sachkontobuchungen:
DE_32_0200
Was man aus dem obenstehenden Screenshot erkennt ist zum einen die Zunahme auf den WIP Konten 150151 und 150153 denen eine entsprechende Reduzierung der Bestandskonten 140103 und 140303 gegenübersteht.

Hinweis: Die hier aufgezeigte Abbildung der Gegenbuchung für den Serviceartikel über das Bilanzkonto 140303 kann man auch gegen ein GuV-Konto laufen lassen. Darüber hinaus kann die Buchung des Serviceartikelverbrauchs über eine geringfügig andere Parametrisierung auch zu einem späteren Produktionszeitpunkt/-schritt durchgeführt werden.

Ungeachtet dieses Hinweises weist der Lagerwertbericht nach der Buchung dieses Produktionsschritts eine Differenz in Höhe von 10 EUR auf, welche dem Wert des Fremdfertigungsartikels L6302 entspricht.
DE_32_0205 DE_32_0206
Die ausgewiesene Differenz liegt darin begründet, dass Serviceartikel grundsätzlich nicht in den Lagewertbericht aufgenommen werden.

Betrachtet man sich nach diesem zweiten Produktionsschritt die “Fibu-Seite” der durchgeführten Transaktionen über die Zwischenbilanzmaske im Hauptbuch, so erkennt man zum einen die im ersten Produktionsschritt durchgeführte Regulierungsbuchung für den Artikel L6301 (gelb hervorgehoben). Die im zweiten Produktionsschritt für den Fertigartikel L6300 durchgeführten Buchungen sind grün hervorgehoben.
DE_32_0210
Sowohl die gelb hervorgehobenen als auch die grün hervorgehobenen Buchungen sind in sich schlüssig und ergeben in Summe jeweils einen Saldo von 0 EUR.

Der nächste Screenshot zeigt das gleiche Ergebnis in der Zwischenbilanz sortiert nach Sachkonten auf. Zu beachten sind in dieser Hinsicht die grün hervorgehobenen WIP Konten, welche den Gesamtwert des Fertigartikels darstellen.
DE_32_0215

 

Produktionsschritt 3: Fertigmeldung
Der nächste Produktionsschritt generierte den folgenden Sachkontobuchungsbeleg:
DE_32_0220
Wie zuvor wird auch nach Durchführung dieses Produktionsschritts eine Differenz in Höhe von 10 EUR im Lagerwertbericht ausgewiesen.
DE_32_0225 DE_32_0226
Die Zwischenbilanzmaske weist im Gegensatz hierzu allerdings keinerlei Unstimmigkeiten für die Artikel-Finanzdimensionen “L6300” und “L6301” aus.
EN_32_0230
Aufgrund der Fertigmeldung werden aus Sachkontensicht die WIP-Konten geleert (Summe der grün hervorgehobenen Zeilen) und der vorläufige Wert des Fertigungsartikels L6300 kann auf dem Bestandskonto 140204 identifiziert werden. Auch aus Sachkontosicht ergeben sich an dieser Stelle keine Unstimmigkeiten bzw. Differenzen.
EN_32_0235

 

Produktionsschritt 4: Produktionsende
Mit dem Produktionsabschluss werden die zuvor durchgeführten Sachkontobuchungen umgekehrt und der Bestandszugang des Fertigerzeugnisses gebucht. Der folgende Screenshot zeigt ihnen die im Beispiel durchgeführten Sachkontobuchungen auf:
DE_32_0240
Wie zuvor weist der Lagerwertbericht auch nach Abschluss des Produktionsauftrages die identifizierte Differenz in Höhe von 10 EUR aus.
DE_32_0245
DE_32_0246
In der Zwischenbilanzmaske ist eine solche Differenz/Unstimmigkeit allerdings nicht erkennbar und zwar weder aus Artikel-Finanzdimensionssicht …
DE_32_0250
… noch aus Sachkontosicht
DE_32_0255

 

Produktionsschritt 5: Buchung der Eingangsrechnung des Fremdfertigungslieferanten mit einem Preisunterschied von 2 EUR
Einige Tage nach Beendigung der Produktion geht die Rechnung des Fremdfertigungslieferanten ein. Anders als kalkuliert weist die Rechnung des Lieferanten allerdings einen Preis in Höhe von 12 EUR anstatt der kalkulierten 10 EUR auf. Der um 2 EUR höhere Preis wird akzeptiert. Mit dem Buchen der Eingangsrechnung für die Bestellung des Fremdfertigungsartikels wird die folgende Buchung generiert:
DE_32_0260
Betrachtet man sich nun den Lagerwertbericht, so wird keine Differenz mehr in Höhe von 10 EUR, sondern nur noch eine Differenz in Höhe von 2 EUR ausgewiesen.
DE_32_0265 DE_32_0266
Die Zwischenbilanzmaske hingegen ist nach wie vor in sich stimmig, sowohl aus Artikel-Finanzdimensionssicht, …
DE_32_0270
… als auch aus Sachkontosicht
DE_32_0275

 

Produktionsschritt 6: Lagerneuberechnung
Im letzten hier dargestellten “Produktionsschritt” wird eine Lagerneuberechnung durchgeführt. Diese Neuberechnung führte zu den folgenden Sachkontobuchungen:
DE_32_0280
Betrachtet man sich nun den Lagerwertbericht, so erkennt man, dass nun keine Differenz mehr sich den Lager- und Fibu-Werten auftritt.
DE_32_0285 DE_32_0286
Aus Finance & Controlling-Sicht bestand diese Stimmigkeit zwischen den verschiedenen Büchern allerdings zu jedem Zeitpunkt wie die beiden folgenden Screenshots nochmals verdeutlichen.
DE_32_0290 DE_32_0295

 

Zusammenfassung
In diesem Beitrag habe ich Ihnen anhand eines sehr stark vereinfachten Beispiels die Problemstellungen aufgezeigt denen sich viele Unternehmen, welche Artikel teilweise oder vollständig fremdbearbeiten lassen, gegenübersehen. Solche Firmen werden wahrscheinlich permanent im Lagerwertbericht eine Differenz zwischen den Fibu- und Lagerwerten ausgewiesen bekommen. Bei Anwendung eines oder mehrerer der dargestellten Abstimmungsansätze erscheint eine Abstimmung zwischen den Fibu- und Lagerwerten allerdings vergleichsweise einfach realisierbar.

Alternative Lösungsansätze für die Lagerabstimmung

01 Donnerstag Okt 2015

Posted by Ludwig Reinhard in Hauptbuch, Lager

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Schlagwörter

Dynamics AX, Lagerabstimmung

Im vorangegangenen Beitrag habe ich Ihnen verschiedene Probleme des Lagerwertberichts sowie des zugehörigen potentiellen Konflikteberichts aufgezeigt, die Ihnen einiges an Kopfzerbrechen bei der Abstimmung der Lager- mit den Finanzbuchhaltungswerten („Fibu“) bereiten können. Um Sie nicht mit diesen Problemen alleine zu lassen, habe ich in diesem Beitrag einige alternative Lösungsansätze für die Abstimmung der Lagerwerte mit den Fibu-Werten zusammengefasst.

Für die Darstellung dieser alternativen Lösungsansätze habe zunächst eine vollständig neue Dynamics AX Testumgebung aufgesetzt und dort zwei Testartikel „L2000“ und „L2100“ eingerichtet. Wie im vorherigen Beitrag auch wurden alle Artikelbuchungen des ersten Testartikels „L2000“ im Januar 2015 durchgeführt. Identische Buchungen wurden für den zweiten Testartikel „L2100“ im Februar 2015 erfasst. Zur besseren Nachvollziehbarkeit der durchgeführten Buchungen habe ich im folgenden Screenshot die Testtransaktionen für den ersten Artikel festgehalten.
DE_32_0005
Nach Durchführung dieser Transaktionen wies der Lagerwertbericht die folgenden Werte aus:
DE_32_0010
Die hier dargestellten Werte entsprechen denen aus dem vorherigen Beitrag und sollen nachfolgend dazu genutzt werden um Ihnen die alternativen Lagerabstimmmöglichkeiten darzustellen.

 

Lösungsansatz 1: Finanzdimension Artikel (“item”)
Ein erster alternativer Lösungsansatz für die Lagerabstimmung besteht darin alle Artikel mit ihrer eigenen Artikel-Finanzdimension einzurichten, um später die Lagerabstimmung über die gebuchten Transaktionen bspw. in der Zwischenbilanzmaske im Hauptbuch durchzuführen. Beispiel:
DE_32_0015

Was Sie aus dem vorstehenden Bildschirmdruck – welcher aus Darstellungsgründen eine Filterung nach dem ersten Testartikel „L2000“ vornimmt – entnehmen können ist:

  • der Gesamtlagerwert in Höhe von 14250 EUR auf dem Sachkonto 140200, sowie
  • der finanzielle Lagerwert in Höhe von 14525 EUR, der sich aus der Summe der grün hervorgehobenen Zeilen bzw. Sachkonten ergibt.

Voraussetzungen:
Für den Einsatz dieses ersten alternativen Lösungsansatzes ist es erforderlich, dass die Hauptbuch Kontostrukturen die Artikel-Finanzdimension beinhalten (siehe den folgenden Screenshot) …
DE_32_0020
… und dass alle Artikel mit ihrer eigenen Artikelfinanzdimension eingerichtet sind. Beispiel:
DE_32_0025

Hinweis: Um sicherzustellen, dass alle Artikel mit ihrer Artikelfinanzdimension eingerichtet werden und durch fehlende Artikel-Finanzdimensionswerte keine Abstimmprobleme entstehen empfiehlt es sich eine kleine Systemanpassung umzusetzen. Im nachfolgenden Beispiel habe ich hierfür zunächst eine neue Methode („SetFDIT“) in der InventTable erstellt, …
DE_32_0030
… die über eine Anpassung der Insert Methode aufgerufen wird.
DE_32_0035

Hinweis: Wenn Sie die Artikelbuchungseinstellungen auf Artikelgruppenebene vorgenommen haben, dann reicht es prinzipiell aus, die Lagerabstimmung auf dieser Ebene durchzuführen, wie dies im folgenden Screenshot beispielhaft dargestellt ist.
DE_32_0040
Der Nachteil an einer ausschließlichen Nutzung einer Artikelgruppen-Finanzdimension besteht im Rahmen der Lagerabstimmung allerdings darin, dass fehlerhafte Artikelbuchungen regelmäßig nicht identifiziert werden können. Aufgrund dessen empfiehlt es sich idealerweise mit beiden Finanzdimensionsgrößen zu arbeiten. D.h. sowohl mit einer Artikelgruppenfinanzdimension als auch mit einer Artikelfinanzdimension um hierüber gewährleisten zu können, dass bei identifizierten Differenzen auf Artikelgruppenebene ein „drill down“ auf die verursachende Artikelebene möglich ist.

Vor- und Nachteile dieses Lösungsansatzes:
Der hier aufgeführte erste alternative Lösungsansatz für die Lagerabstimmung hat die nachfolgenden Vor- und Nachteile.

Vorteile:

  • Mitarbeiter aus dem Bereich Finance & Controlling sind mit der aufgezeigten Analyse von Sachkonten und Finanzdimensionen über die Zwischenbilanzmaske und anderen Berichten im Hauptbuch vertraut.
  • Die Zwischenbilanzmaske im Hauptbuch beinhaltet bereits standardmäßig einige grundlegende „drill down“ Funktionalität welche dabei helfen kann Problemen schnell auf den Grund zu kommen.
  • Da es sich bei Dynamics AX um ein vollständig integriertes ERP System handelt, sind Abweichungen zwischen Hauptbuch und Lager per Definition nicht möglich, weil jede Sollbuchung eine entsprechend gegenläufige Habenbuchung erfordert. Die Abstimmung zwischen den Lager- und Fibu-Werten ist demnach lediglich eine Frage des Verständnisses der Dynamics AX Buchungslogik sowie der Analyse der „richtigen“ Sachkonten. Da die Zwischenbilanzmaske im Hauptbuch den wahrscheinlich schnellsten und besten Überblick über die Sachkonten und Finanzdimensionen liefert, erscheint sie für die Abstimmung zwischen den Lager- und Fibu-Werten prädestiniert.

Nachteile:

  • In Abhängigkeit von der implementierten Systemlandschaft und der Anzahl der verwendeten Artikel kann es vorkommen, dass die Zwischenbilanzmaske mehr Zeit zum Öffnen benötigt.
  • Darüber hinaus sind die über die Zwischenbilanzmaske durchgeführten Analysen lediglich auf Zeiträume innerhalb eines Kalenderjahres beschränkt. Für Abstimmanalysen, die sich über mehrere Geschäftsjahre erstrecken sind andere Auswertungsinstrumente (wie bspw. der Management Reporter) heranzuziehen.
  • Über den hier dargestellten alternativen Abstimmungsansatz „verliert“ man mindestens eine Finanzdimension.
  • Dieser Finanzdimensionsansatz funktioniert am besten, wenn über eine Codeanpassung sichergestellt wird, dass Artikel-Finanzdimensionswerte automatisch bei der Anlage neuer Artikel hinterlegt werden.

 

Lösungsansatz 2: Lagerbuchungsabfragemasken
Ein zweiter alternativer Lösungsansatz für die Abstimmung der Lager- mit den Fibu-Werten besteht in der Nutzung der verschiedenen Lagerbuchungsmasken. Der nächste Screenshot zeigt eine dieser Masken auf.
DE_32_0045

Voraussetzungen:
Ein wesentlicher Nachteil der im Standard von Dynamics AX verfügbaren Lagerbuchungsmasken besteht darin, dass diese nicht in einer Weise personalisiert werden können um eine einfache und schnelle Abstimmung der Lager- und Fibu-Werte zu gewährleisten. Der nachfolgende Screenshot – bei dem die Sachkontobuchungsfelder in den Überblicksreiter der Lagerbuchungsmaske personalisiert wurden – stellt dieses Problem beispielhaft dar.
DE_32_0050
Wie man der vorstehenden Abbildung unschwer entnehmen kann werden die Sachkontoinformationen lediglich für die erste Transaktionszeile angezeigt. Um dieses Darstellungsproblem zu umgehen wird für die nachfolgenden Erläuterungen eine neue Lagerbuchungsmaske „LRE INVRE“ erstellt, die auf den Daten der InventValueTransView basiert. (Bitte beachten Sie, dass sich hierfür auch zahlreiche andere Tabellen, Abfragen, Views, usw. eignen). Der Vorteil einer derart erstellten Lagerbuchungsmaske besteht darin, dass sowohl das Sachkonto als auch das Gegenkonto für jede Lagertransaktion einzeln und im Detail analysiert werden kann.
DE_32_0055neu

Hinweis: Im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Lagerbuchungsmaske ist es erforderlich die Maske so zu gestalten dass mit dem Maskenaufruf eine entsprechende Filterung der Lagerbuchungen durchgeführt werden kann. Andernfalls ist es wahrscheinlich dass es beim Öffnen der Maske zu Performanceproblemen aufgrund der großen Anzahl von zu ladenden Transaktionen kommt.

Nach der Erstellung der neuen Maske können die Lagerbuchungsdaten sowie die zugehörigen Finanzdaten entweder unmittelbar in der Maske selbst oder nach einem Export der Daten nach Excel dort analysiert werden. Beispiel:
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Vor- und Nachteile dieses Lösungsansatzes:
Auch für diesen zweiten alternativen Lösungsansatz der Fibu-Lager-Abstimmung sollen nachfolgend die hiermit verbundenen Vor- und Nachteile dargestellt werden.

Vorteile:

  • Wie aufgezeigt erlaubt dieser zweite alternative Lösungsansatz für die Lagerabstimmung eine einfache und schnelle Analyse der Soll- und Habenbuchungen auf den Sachkonten.
  • Im Gegensatz zum ersten Lösungsansatz besteht hier die Möglichkeit auch solche Lagertransaktionen zu identifizieren und zu analysieren, die noch nicht auf Sachkonten gebucht wurden wie z.B. Erfassungstransaktionen.
  • Ein dritter Vorteil besteht darin, dass sich dieser Lösungsansatz sehr einfach und schnell mit einer überschaubaren Systemanpassung implementieren lässt.
  • Schließlich geht für die Nutzung dieses Abstimmungsansatzes keine Finanzdimension „verloren“.

Nachteile:

  • Ein wesentlicher Nachteil dieses zweiten Lösungsansatzes besteht darin, dass hier Einzeltransaktionen analysiert werden, was sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann, wenn keine Einschränkung der Daten über Filter nach Datum, Artikelnummer, usw. vorgenommen wird.
  • Darüber hinaus ist zu beachten, dass die meisten Dynamics AX Anwender in diesem Falle wahrscheinlich dazu übergehen alle Transaktionsdaten nach Excel zu exportieren um dort im Detail zu prüfen, ob und welche Probleme aufgetreten sind. Große Datenexporte aus Abfragemasken heraus nach Excel benötigen allerdings etwas Zeit. Hinzu kommt, dass auch Excel regelmäßig nicht mehr als 1,1 mio. Datensätze in einem Tabellenblatt verarbeiten kann.
  • Ein letzter Nachteil der an dieser Stelle erwähnt werden soll ist, dass es hier im allgemein schwieriger ist aufgrund des Datenvolumens Fehler zu finden. Dies liegt darin begründet, dass Endanwender selbst die Daten auf Inkonsistenzen und Fehler hin prüfen müssen und keine voraggregierten Werte bereitgestellt werden. Dieser letzte Nachteil kann über den folgenden dritten Lösungsansatz umgangen werden.

 

Lösungsansatz 3: Lagerwert Cube
Der dritte und letzte alternative Abstimmungsansatz der im Rahmen dieses Beitrags vorgestellt werden soll besteht in der Nutzung sog. „Cubes“. (Hinweis: Nachfolgend wird kein Unterschied zwischen den verschiedenen BI Instrumenten die für Dynamics AX standardmäßig zur Verfügung stehen unterschieden, sondern der Einfachheit halber von „Cube“ gesprochen).
Der nächste Screenshot zeigt beispielhaft entsprechende Abstimmauswertung über den Lagerwertcube im SQL Management Studio für den verwendeten Testartikel „L2000“ auf.
DE_32_0065
Die gleiche Analyse kann natürlich über eine Verknüpfung dieses Cubes in Excel durchgeführt werden.
DE_32_0072
Beispiel:
DE_32_0073

Hinweis:
Eine Detailanalyse der Daten, die über den Lagerwert Cube ausgegeben werden mit den Buchungen in der Finanzbuchhaltung zeigte, dass die Gesamtwerte übereinstimmen, dass es allerdings Unterschiede in der Kontendarstellung der Einzelwerte gibt. Im Beispiel werden bspw. im Hauptbuch die Artikelbuchungswerte auf den Sachkonten 200100 und 200140 dargestellt wohingegen der Lagerwert Cube den kumuliert gleichen Wert auf dem verwendeten Gegenkonto 600180 darstellt.
DE_32_0080
Dieser Darstellungsunterschied liegt im Cubedesign begründet und führt dazu, dass der im Standard von Dynamics AX verfügbare Lagerwertcube nicht ohne eine entsprechende Erweiterung unmittelbar in einer Liveumgebung verwendet werden kann.

Vor- und Nachteile dieses Lösungsansatzes:
Abschließend sollen auch für diesen dritten alternativen Abstimmungsansatz die Vor- und Nachteile betrachtet werden.

Vorteile:

  • Bei der Cube-Lösung handelt es sich wahrscheinlich um die mächtigste und schnellste Lösung um Lager- und Fibu-Werte miteinander abzustimmen.
  • Im Gegensatz zum vorherigen Lösungsansatz kann die Cube-Lösung großen Datenvolumina handhaben, weil die Daten voraggregiert im Cube festgehalten werden. Gleichzeitig erlauben die „drill through“ Funktionen des Cubes jederzeit einen Blick auf die dahinterstehenden Einzeldaten zu werfen.

Nachteile:

  • Ein erster Nachteil der hier aufgeführten Cube-Lösung besteht darin, dass Sie einen Cube-Experten für die Einrichtung benötigen, da Mitarbeiter aus dem Finance & Controlling Bereich regelmäßig keine ausreichenden Berechtigungen und Kenntnisse der Cube-Einrichtung besitzen.
  • Ein weiterer Nachteil besteht speziell bei den Dynamics AX Standard Cubes darin, dass diese nicht ohne weitere vorherige Modifikation in einer Liveumgebung eingesetzt werden können.

 

Zusammenfassung
Aufgrund der im vorherigen Beitrag dargestellten Probleme des Lagerwertberichts sowie des zugehörigen potentiellen Konflikteberichts wurden im Rahmen dieses Beitrags einige alternative Lösungsansätze für die Abstimmung der Lagerwerte mit den Werten in der Finanzbuchhaltung aufgezeigt.

Aus Finance & Controlling-Sicht empfiehlt es sich immer den ersten Finanzdimensionsansatz zu nutzen, da dieser ohne weiteres ggf. auch ohne jedwede Systemanpassung von Mitarbeitern aus dem Finance & Controllingbereich umgesetzt werden kann. Sobald Abweichungen zwischen Fibu- und Lagerwerten identifiziert werden erscheint für eine Detailanalyse dieser Abweichungen allerdings der Einsatz des zweiten bzw. dritten Lösungsansatzes unvermeidlich.

Aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas wird im folgenden Beitrag anhand eines Beispiels aufgezeigt wie eine Abstimmung von Lager- und Fibu-Werten unter Verwendung des ersten „Finanzdimension“ Lösungsansatzes umgesetzt werden kann.

Nachteile/Probleme des Lagerwertberichts und des potentiellen Konflikteberichts

17 Donnerstag Sept 2015

Posted by Ludwig Reinhard in Hauptbuch, Lager

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Schlagwörter

Dynamcis AX, Lagerabstimmung, Lagerwertbericht

Nachdem in den vorherigen Beiträgen die wesentlichen Elemente und Einstellmöglichkeiten des Lagerwertberichts aufgezeigt wurden, soll nun auf einige Problemstellungen dieses Berichts sowie des zugehörigen potentiellen Konflikteberichts zwischen Hauptbuch und Lager eingegangen werden. Ausgangspunkt der nachfolgenden Erläuterungen sind die folgenden Beispielbuchungen, die für einen eigens eingerichteten Artikel „L1000“ im Januar 2015 durchgeführt wurden.
DE_30_0005
Nachdem die obenstehenden Testtransaktionen erfasst wurden, weist der Lagerwertbericht die folgenden Daten aus:
DE_30_0020
Die im Lagerwertbericht gelb hervorgehobenen Gesamtmengen und Gesamtwerte lassen sich durch die im folgenden Screenshot ebenfalls gelb hervorgehobenen Lagerbuchungen des Artikels erklären.
DE_30_0025
Wie Sie dem vorherigen Screenshot entnehmen können, werden nicht alle Lagerbuchungen zum Artikel im Lagerwertbericht dargestellt. Die Maske „Am Lager“ stellt dies nochmals auf andere Art und Weise dar und erlaubt hierdurch einen einfachen Vergleich mit dem im Lagerwertbericht ausgewiesenen Mengen und Werten.
DE_30_0030
Aus den beiden vorstehenden Screenshots geht hervor, dass nur physisch bzw. finanziell aktualisierte Transaktionen Aufnahme in den Lagerwertbericht finden. Im Lager entnommene bzw. erfasste Bewegungen denen kein physischer oder finanzieller Wert zugeordnet ist finden im Lagerwertbericht dagegen keine Berücksichtigung.

Um die mit dem Lagerwert verbundenen Probleme nachfolgend im Detail aufzeigen zu können, wurden die für den Artikel „L1000“ im Januar 2015 durchgeführten Transaktionen für einen zweiten Artikel („L1100“) im Februar 2015 wiederholt. Im Ergebnis wies der Lagerwertbericht nun die folgenden Daten aus:
DE_30_0035

 

Problem 1: Datumsintervall
Um ausschließlich die Buchungen des ersten Testartikels „L1000“ zu analysieren, die im Januar 2015 erfasst wurden, habe ich den Lagerwertbericht wie folgt aufgerufen:
DE_30_0039

Ergebnis:
Mit der vorstehenden Datumseinschränkung wies der Lagerwertbericht nun die folgenden Daten aus:
DE_30_0040
Wie man aus dem vorstehenden Screenshot unschwer erkennen kann, wird am Ende des Lagerwertberichts eine Differenz zwischen Hauptbuch und Lager in Höhe von 14250 EUR ausgewiesen. Diese Differenz entspricht der Summe der Artikelbuchungen, die für den zweiten Testartikel „L1100“ im Monat Februar 2015 erfasst wurden.

Dieses Ergebnis ist für die Lagerabstimmung sehr wichtig, da nur die am Berichtsende ausgewiesenen Sachkontensalden, nicht aber die Lagerbewegungen durch das eingegebene Datumsintervall zeitlich eingeschränkt werden. Dies erkennt man auch daran, dass im oberen Berichtsbereich der zweite Testartikel „L1100“ (blau hervorgehoben) ausgewiesen wird, obwohl alle Transaktionen für diesen zweiten Testartikel ausschließlich im Februar 2015 durchgeführt wurden.

Eine unmittelbare Konsequenz aus dieser Feststellung ist, dass der Lagerwertbericht für die monatliche stichtagsbezogene Bestandsabstimmung (theoretisch) zu einem Zeitpunkt aufgerufen werden müsste, zu dem noch keine Transaktionen im Folgemonat erfasst wurden, weil eine stichtagsbezogene Rückdatierung des Berichts nicht möglich ist.

Bitte beachten Sie, dass auch die im folgen Screenshot dargestellte datumsmäßige Einschränkung des Lagerwertberichts das zuvor beschriebene Problem nicht löst. Dies liegt darin begründet, dass die dargestellte datumsmäßige Filterung auf die Lagertransaktionen nicht dafür Sorge trägt, dass die im Februar 2015 erfassten Transaktionen für den zweiten Artikel „L1100“ aus dem Lagerwertbericht ausgeschlossen werden.
DE_30_0041

Anmerkung:
Die hier dargestellten Transaktionen und Ergebnisse wurden in einer Microsoft Dynamics AX2012 R3 „Contoso“ Umgebung durchgeführt, die auf der Microsoft Partnersource zur Verfügung steht. Zahlreiche weitere Test auf unterschiedlichen Dynamics AX 2012 R2 und R3 Versionen brachten zu Tage, dass der hier beschriebene Fehler nicht in allen Dynamics AX Versionen auftritt, sondern neben der verwendeten Systemversion entscheidend auch von den eingespielten Hotfixen abhängt. Ob das hier beschriebene Problem demnach in ihrem System auftritt oder nicht, kann daher an dieser Stelle nicht abschließend geklärt werden. Unabhängig hiervon brachte eine Suche nach Problemen mit dem Lagerwertbericht auf Microsoft Lifecycle Services eine Vielzahl an Treffern hervor die darauf hindeuten, dass es vergleichsweise viele Probleme mit dem Lagerwertbericht zu geben scheint. Hier das Ergebnis meiner Suche:
DEEN_30_0140

 

Problem 2: Einrichtung von Summenkonten für den Lagerabgleich
Ein weiteres grundsätzliches Problem bei der Einrichtung des Lagerwertberichtes besteht darin, dass Benutzern keine Hilfestellung bei der Einrichtung der Summenkonten zur Verfügung gestellt wird, die für den Fibu-Lagerabgleich erforderlich sind. Werden bei der Einrichtung der Summenkonten im Hauptbuch ein oder mehrere Konten vergessen, so kommt es unweigerlich zum Ausweis von (scheinbaren) Differenzen zwischen Hauptbuch und Lager. Das folgende Beispiel stellt die Problemstellung nochmals dar. Beispiel:

Für Testzwecke wird ein neues Summenkonto 149999b eingerichtet, bei dem im Vergleich zum ursprünglichen Setup mit dem Summenkonto 149999 das Konto 140201 bewusst ausgeklammert wird.
DE_30_0045

Ergebnis (1):
Wie erwartet weist der Lagerwertbericht nun eine Differenz in Höhe von 900 EUR aus, welche dem Saldo des ausgeklammerten Sachkontos 140201 entspricht. Ein Hinweis auf dieses fehlende Konto ist im Lagerwertbericht leider nicht aufgeführt.
DE_30_0050

Ergebnis (2):
Da der Lagerwertbericht keinerlei Hinweis auf das fehlende Sachkonto lieferte, wurde der potentielle Konfliktebericht gestartet in der Hoffnung weitergehende Hinweise hierauf zu erhalten. Das Ergebnis dieser Prüfung ist im folgenden Screenshot dargestellt.
DE_30_0055
Aus dem vorstehenden Screenshot kann man erkennen, dass der potentielle Konfliktebericht zwar einige Hinweise zur hervorgerufenen Abweichung liefert. Gleichzeitig ist allerdings auch erkennbar, dass dieser Bericht Benutzer nicht auf die fehlerhafte Summenkontoeinrichtung hinweist.

 

Problem 3: Berichtsfilter
Nach der Filterung auf den Datumsbereich wird der Lagerwertbericht nun mit einer Filterung auf einen bestimmten Artikel („L1100“) aufgerufen.
DE_30_0060

Ergebnis:
Der eingegebene Artikelfilter sorgt in der Tat dafür, dass im oberen Bereich des Lagerwertberichts ausschließlich die Lagertransaktionen des gefilterten Artikels angezeigt werden. Unglücklicherweise findet keine gleichlaufende Filterung auf die Sachkontobuchungen statt, die am Ende des Berichts aufgeführt sind, so dass es zu einer scheinbaren Abweichung zwischen Hauptbuch und Lager kommt.
DE_30_0065
Dieses Ergebnis sowie das zuvor aufgezeigte Problem mit der Filterung auf ein bestimmtes Datumsintervall verdeutlichen nochmals, dass der Einsatz von Filtern im Lagerwertbericht nur mit größter Sorgfalt vorgenommen werden sollte und das hieraus resultierende Ergebnis unbedingt gegenzuprüfen ist.

 

Problem 4: Filter potentieller Konfliktebericht
Als nächstes wird ähnlich wie zuvor beim Lagerwertbericht eine Filterung auf einen bestimmten Artikel beim Aufruf des potentiellen Konflikteberichts vorgenommen.
DE_30_0070

Ergebnis:
Der potentielle Konfliktebericht zeigt nun eine Abweichung zwischen Hauptbuch und Lager in Höhe von 14250 EUR auf. Diese ausgewiesene Abweichung deutet eigentlich darauf hin, dass ein Problem besteht. Der potentielle Konfliktebericht stellt hierzu allerdings keine weitergehenden Informationen zur Verfügung außer der, dass keinen Daten verfügbar sind. Dieses Standardverhalten kann verwirrend sein.
DE_30_0075

 

Problem 5: Fremdfertigungsartikel (1)
Ein weiterer Problembereich des Lagerwertberichts besteht im Zusammenhang mit Serviceartikeln, die im Rahmen von Fremdfertigungsprozessen eingesetzt werden. Den Dynamics AX Handbüchern und den Informationen auf TechNet zufolge sind solche Artikel als „bestandsgeführte Dienstleistungsartikel“ einzurichten (siehe z.B. die Ausführungen auf der folgenden TechNet Seite).

Um zu prüfen welchen Einfluss Fremdfertigungsartikel auf die im Lagerwert ausgewiesenen Werte hat, wurde der folgende Fertigungsartikel „L6000“ eingerichtet. Dieser Artikel besteht aus einem Einzelteil „L6001“ sowie einem Fremdfertigungsdienstleistungsartikel „L6002“. Der folgende Screenshot stellt den Fertigartikel sowie dessen Komponenten überblicksartig dar.
DE_30_0080
Bitte beachten Sie, dass der Fremdfertigungsartikel mit einer Lagersteuerungsgruppe eingerichtet wurde, die sowohl den Parameter für die physische Bestandsbuchung als auch den Parameter für wertmäßige Bestandsbuchungen aktiviert hat. Ohne die Aktivierung dieser Parameter wären die Produktionsbuchungen aus Finance & Controllingsicht unvollständig / falsch.
DE_30_0085
Vor dem Hintergrund dieser Einstellungen zeigt der Lagerwertbericht nach Abschluss des Produktionsauftrags des Fertigartikels allerdings vor Buchung der Bestellrechnung des Fremdfertigungsartikels eine Abweichung in Höhe von 10 EUR auf.
DE_30_0090
Die Ursache für die ausgewiesene Abweichung besteht darin, dass Dienstleistungsartikel grundsätzlich nicht im Lagerwertbericht ausgewiesen werden. Solange die Lieferantenrechnung für die Fremdfertigung nicht gebucht wurde sind die zur Produktion des Fertigartikels zugehörigen Buchungen demnach unvollständig, was zum Ausweis einer Abweichung im Lagerwertbericht führt. Bitte beachten Sie, dass der potentielle Konfliktebericht eine vergleichbare Abweichung in Höhe von 10 EUR ausweist.
DE_30_0100

Mit der Buchung der Bestellrechnung für den Fremdfertigungsartikel verschwinden die ausgewiesenen Differenzen im Lagerwertbericht bzw. im potentiellen Konfliktebericht.

Hinweis: Die hier aufgezeigte Differenz tritt nur dann auf, wenn der Produktionsauftrag beendet wird bevor die Bestellrechnung für den Fremdfertigungsartikel gebucht wird.

Unabhängig hiervon ist diese Feststellung allerdings äußerst problematisch, speziell in Unternehmen mit einer permanenten Produktion, weil der Lagerwertbericht und der potentielle Konfliktebericht in diesen Fällen mit hoher Wahrscheinlichkeit immer eine Abweichung ausweisen.

 

Problem 6: Fremdfertigungsartikel (2)
Neben dem zuvor aufgezeigten Problem dass der Lagerwertbericht bei Fremdfertigungsartikeln eine Abweichung zwischen Fibu und Lager ausweist bis die zugehörige Bestellrechnung gebucht wurde, besteht ein weiteres Problem bei Fremdfertigungsartikeln darin, dass eine Differenz immer dann bestehen bleibt, wenn (a) der Produktionsauftrag abgeschlossen wurde bevor die Bestellrechnung für den Fremdfertigungsartikel gebucht wurde und (b) sich der Rechnungspreis des Fremdfertigungsartikels von dem Bestellpreis unterscheidet. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen dieses Problem auf.

Beispiel: Statt des üblichen vereinbarten Preises von 10 EUR, stellt der Lieferant des Fremdfertigungsartikels 12 EUR in Rechnung.DE_30_0115
Nach Abschluss der Produktion und der Fakturierung der Bestellung weist der Lagerbericht eine Differenz in Höhe von 2 EUR aus.
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Diese Differenz wird erst durch eine Lagerneuberechnung/Lagerabschluss richtig gestellt.
DE_30_0125
Hinweis: Auch hier tritt die aufgezeigte Differenz tritt nur dann auf, wenn der Produktionsauftrag beendet wird bevor die Bestellrechnung für den Fremdfertigungsartikel gebucht wird.

 

Zusammenfassung:
Die in diesem Beitrag aufgezeigten Problemstellungen erlauben die Schlussfolgerung, dass der Lagerwertbericht und der zugehörige potentielle Konfliktebericht – speziell in Produktionsunternehmen – nur sehr bedingt für die Abstimmung zwischen Fibu und Lager geeignet sind.

Speziell die aufgezeigten Probleme rund um die Filterung des Lagerwertberichts sowie die Probleme im Zusammenhang mit Fremdfertigungsartikeln erlauben de facto keinen Einsatz dieses Berichts in einem Unternehmen mit einer permanenten „rund um die Uhr“ Fertigung.

Hinzu kommt noch die vergleichsweise lange Laufzeit des Lagerwertberichts, die sich trotz Nutzung der Stapelverarbeitungsfunktionalitäten nach der Erfahrung des Verfassers kaum unter 10-15 Minuten reduzieren lässt. Aufgrund dieser vergleichsweise langen Laufzeit sowie fehlender Drill-down Möglichkeiten eignet sich der Lagerwertbericht daherfür detaillierte Lagerwertanalysen nicht.

Wie die hier aufgezeigten Probleme umgangen werden können und welche Möglichkeiten bestehen Differenzen zwischen Hauptbuch und Lager möglichst nicht entstehen zu lassen wird in den folgenden Beiträgen aufgezeigt.

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